BESCHLEUNIGTE GRUNDQUALIFIKATION
 
Fahrerinnen und Fahrer, die Werk-, Güterkraft- oder Personenverkehr auf öffentlichen
Straßendurchführen, müssen eine Grundqualifikation und später in einem periodischen
Turnus von 5 Jahren eine Weiterbildung nachweisen.
 
Betroffen sind Fahrerinnen und Fahrer, die mit Kraftfahrzeugen Fahrten im Güterkraft- oder
Personenverkehr zu gewerblichen Zwecken auf öffentlichen Straßen durchführen, für die eine
Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D oder DE erforderlich ist.

Rechtsgrundlage hierfür ist die europäische Richtlinie 2003/59/EG vom 15.06.2003, die durch
das Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge
für den Güterkraft- und Personenverkehr (Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz – BKrFQG)
 
vom 14.08.2006 (BGBl. I S. 1958) sowie die Verordnung zur Durchführung des
Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes(Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung – BKrFQV)
vom 22.08.2006 (BGBl. I S. 2108) in Deutschland umgesetzt wurde.

Als Nachweis über die Teilnahme wird im Führerschein in der Spalte 12 in der Zeile der jeweiligen Klasse die
Schlüsselnummer 95 und das Datum der Geltungsdauer derGrundqualifikation oder Weiterbildung eingetragen.
Die beschleunigte Grundqualifikation wird erworben durch Teilnahme an einem Lehrgang von insgesamt
140 Stunden (zu je 60 Minuten) davon 10 Stunden (zu je 60 Minuten) Praktische Ausbildung bei
einer anerkannten Ausbildungsstätte Fahrschule-Essig sowie die erfolgreicheAblegung einer
theoretischen Prüfung über insgesamt 90 Minuten bei der IHK  (für den Wohnsitz des Bewerbers zuständigen IHK).
Eine Fahrerlaubnis für Busse oder LKW muss für die beschleunigte Grundqualifikation nicht vorliegen.
 

Ausbildung und Kosten auf Anfrage 

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